Der 3D-Trend in Hollywood zieht immer weitere Kreise:
Nach einem ersten Boom in den 50iger Jahren des letzten Jahrhunderts, als 52 Streifen in 3D entstanden, von Hitchcocks "Bei Anruf Mord" bis zum John Wayne-Western "Man nennt mich Hondo", war daraus ein billiges Gimmick geworden, mit dem man bestenfalls B-Filme auffrischte.
Doch spätestens seit Februar 2008, als der dreidimensional Konzertfilm "Hannah Montana " am Startwochenende auf nur 683 Leinwänden 31 Mio. Dollar einspielte, ist das neue 3D-Digital nicht mehr zu übersehen.
Schon lange vorher begannen Hollywoods Studios umzurüsten. Das gilt besonders für den Animationssektor. DreamWorks produziert seine gesamten künftigen Trickfilme nur noch dreidimensional.
3D Digital ist keine technische Spielerei mehr, die nur mit B-Movies und Großbildpräsentationen in Vergnügungsparks in Verbindung gebracht wird.
|